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Transportbeton-Software auswählen: Worauf es im Betonwerk wirklich ankommt

TBSoft Entwicklung 12 min Lesedauer
Feine weiße Linienzeichnung eines Laptops mit digitaler Plantafel, eines Betonwerks mit zwei Silos und einer Prüfliste mit Stift

Zeitfenster, Abnahmeleistung, Pumpen, Mischanlage, Telematik, Lieferschein und Faktura: Welche Kriterien nur Transportbeton hat und welche Fragen ein Anbieter beantworten muss, bevor Sie sich entscheiden.

Transportbeton-Software wird selten anhand einer Funktionsliste ausgewählt. Ausgewählt wird sie an einem Dienstagvormittag im April: Drei Betonagen laufen parallel, eine Pumpe fällt aus, die Baustelle nimmt statt 24 nur noch 16 Kubikmeter pro Stunde ab, und zwei Fahrmischer stehen beladen im Hof. Ob eine Software zum Betonwerk passt, entscheidet sich an solchen Vormittagen, nicht an der Länge des Prospekts.

Warum allgemeine Software im Betonwerk an ihre Grenzen kommt

Transportbeton ist ein Produkt mit Uhr. Ab der Wasserzugabe läuft die Zeit, in der er verarbeitet werden muss. Ein Fahrmischer ist deshalb kein rollendes Lager, sondern ein Zeitfenster auf Rädern. Daraus folgen Abhängigkeiten, die eine allgemeine Tourenplanung oder ein ERP-Modul für Auslieferungen nicht kennt:

  • Die Baustelle bestimmt den Takt. Wie schnell Beton eingebaut werden kann, legt fest, in welchem Abstand die Fahrzeuge ankommen dürfen. Zu früh heißt Wartezeit im Fahrzeug, zu spät heißt Unterbrechung der Betonage.
  • Die Pumpe ist eine eigene Ressource mit Anfahrt, Aufbau, Reinigung und Abbau. Sie kann an einem Vormittag nicht zwei Baustellen bedienen, nur weil beide auf der Karte nah beieinander liegen.
  • Die Mischanlage produziert nicht auf Vorrat. Ein Fahrzeug, das zu früh unter dem Mischer steht, wartet dort. Ein Fahrzeug, das zu spät kommt, verschiebt alle folgenden Beladungen.
  • Änderungen sind der Normalfall. Wetter, Zufahrt, Personal auf der Baustelle, ein Riss in der Schalung: Jede Änderung verschiebt die gesamte Lieferfolge, nicht nur einen Termin.

Eine Dispositionssoftware für Transportbeton bildet genau diese Abhängigkeiten ab. Wo sie fehlen, rechnet die Software Strecken statt Betonagen. Das erkennen Sie in einer Demo an einer einzigen Frage: Was passiert im Plan, wenn die Abnahmeleistung der Baustelle während der Betonage sinkt?

Der Auftrag: Was eine Bestellung im Transportbeton enthalten muss

Die Qualität der Disposition entsteht bei der Auftragserfassung. Eine Bestellung, die nur Sorte, Menge und Uhrzeit enthält, ist noch kein planbarer Auftrag. Prüfen Sie, ob die Software diese Angaben als eigene Felder führt und daraus rechnet, statt sie in ein Bemerkungsfeld zu schieben:

  • Sorte und Rezeptur mit Konsistenz, Größtkorn und Zusatzmitteln, damit die Mischanlage den Auftrag ohne Rückfrage übernehmen kann.
  • Menge und Lieferbeginn, ergänzt um die Abnahmeleistung in Kubikmetern pro Stunde. Aus ihr entsteht der Lieferabstand.
  • Pumpe: eigene Pumpe, Fremdpumpe oder Krankübel, mit Aufstellort, Aufbauzeit und Ansprechpartner auf der Baustelle.
  • Baustellenbedingungen wie Zufahrt, Wendemöglichkeit, Wartebereich und Öffnungszeiten, die bei Folgeaufträgen wiederverwendet werden.
  • Kaufmännische Angaben wie Kreditlimit, Liefersperre und Konditionen, die bereits bei der Auftragsannahme sichtbar sein müssen und nicht erst bei der Rechnung.

Ein Beispiel, bewusst einfach gerechnet: Eine Bodenplatte braucht 72 Kubikmeter. Die Baustelle kann 24 Kubikmeter pro Stunde einbauen, die Betonage dauert also drei Stunden. Mit acht Kubikmetern je Fahrmischer sind das neun Lieferungen, eine alle 20 Minuten. Wie viele Fahrzeuge dafür im Umlauf sein müssen, hängt von Anfahrt, Entladezeit und Rückfahrt ab. Der Fahrmischer-Bedarfsrechner rechnet das für Ihre Werte durch. Eine Software für Transportbetonwerke muss dieselbe Rechnung im Auftrag selbst anstellen, mit Ihren tatsächlichen Fahrzeugen und Fahrzeiten.

Disposition: Fahrmischer, Pumpen und Werke in einem Bild

Der Kern jeder Transportbeton-Software ist die Disposition. Hier zeigt sich am schnellsten, ob ein Anbieter die Branche kennt. Woran Sie es erkennen:

  • Die Lieferfolge je Auftrag ist sichtbar, nicht nur einzelne Fahrten. Der Disponent sieht, welche Lieferung wann beladen, unterwegs, auf der Baustelle und zurück ist.
  • Der Mischerumlauf wird als Ganzes geplant: Beladung, Fahrt, Warten, Entladen, Rückfahrt, Reinigung. Ein Fahrzeug, das noch entlädt, kann nicht in fünf Minuten wieder unter dem Mischer stehen.
  • Betonpumpen sind eigene Ressourcen mit eigener Planung. Die Software erkennt, wenn die Pumpe an der zweiten Baustelle stehen müsste, während sie an der ersten noch abbaut. Die gemeinsame Planung von Mischern und Pumpen erklärt der Bauwelt-Artikel Fahrmischer und Betonpumpen synchron planen.
  • Konflikte erscheinen vor der Zusage. Wenn ein neuer Auftrag mit dem vorhandenen Fahrzeugpool nicht zu schaffen ist, muss die Software das anzeigen, bevor der Vertrieb der Baustelle den Termin bestätigt.
  • Änderungen haben einen bestätigten Stand. Wer Menge, Uhrzeit oder Pumpe ändert, muss sehen, welche Lieferungen betroffen sind und wer informiert wurde. Wie diese Weitergabe kontrolliert abläuft, beschreibt der Artikel Kurzfristige Auftragsänderungen ohne Informationschaos weitergeben.

TBDispo ist unsere Antwort auf diese Anforderungen: Aufträge, Fahrmischer, Pumpen und Touren werden in einem Bild in Echtzeit geplant, Konflikte werden früh sichtbar, nicht erst auf der Baustelle. Der Begriff Dispositionssoftware ist im Glossar fachlich eingeordnet. Der konkrete Funktionsumfang wird im Projekt abgestimmt.

Mischanlage: Die Software muss mit der Steuerung sprechen

Im Betonwerk gibt es zwei Systeme, die denselben Auftrag kennen müssen: die Disposition und die Mischanlagensteuerung. Werden beide getrennt gepflegt, entstehen die Fehler, die später als Reklamation zurückkommen: falsche Rezeptur, falsche Menge, falsches Fahrzeug. Fragen Sie deshalb konkret:

  • Welche Steuerungen sind angebunden, und in welche Richtung fließen die Daten? Auftrag, Rezeptur und Fahrzeug gehen zur Anlage, produzierte Menge, Charge und Zeitpunkt kommen zurück.
  • Entsteht der Lieferschein aus den Produktionsdaten, oder wird er abgeschrieben? Nur im ersten Fall stimmen Menge und Chargenbezug ohne Nacharbeit.
  • Was passiert, wenn die Verbindung zur Anlage ausfällt? Es muss einen Ersatzweg geben, der Aufträge nicht doppelt anlegt und Belege später nachvollziehbar zusammenführt.

Bei mehreren Anlagen an einem Standort kommt hinzu, welche Anlage welchen Auftrag produziert und wie die Beladereihenfolge zwischen den Anlagen verteilt wird.

Telematik und Status: Was die Disposition wirklich braucht

Telematik wird in Auswahlgesprächen oft auf eine Karte mit Fahrzeugsymbolen reduziert. Für die Disposition zählt etwas anderes: der Status jedes Fahrzeugs im Umlauf und die voraussichtliche Ankunft auf der Baustelle. Prüfen Sie:

  • Welche Status meldet das Fahrzeug automatisch, welche bestätigt der Fahrer? Beladen, unterwegs, an der Baustelle, Entladebeginn, Entladeende, Rückfahrt und Störung sind die Zustände, die eine Lieferfolge trägt. Welche Status eine Disposition tatsächlich benötigt, erläutert der Artikel Welche Fahrzeugstatus eine gute Disposition wirklich benötigt.
  • Wie entsteht die voraussichtliche Ankunftszeit, und wer sieht sie? Disponent, Werk und Baustelle brauchen dieselbe Zahl, sonst beginnt das Telefonieren wieder. Den Nutzen beschreibt ETA statt Rückfragen.
  • Wie kommen Fremdspediteure ohne eigene Telematik in dasselbe Bild? Gemischte Flotten sind in Transportbetonwerken der Normalfall. Die Software braucht einen Rückmeldeweg für Fahrzeuge ohne Box, etwa über eine App oder eine manuelle Statusmeldung. Mehr dazu im Artikel Eigenfuhrpark und Fremdspediteure gemeinsam disponieren.
  • Wo werden Wartezeiten erfasst? Beginn und Ende der Wartezeit auf der Baustelle müssen aus dem Fahrzeugstatus in den Lieferschein und die Abrechnung gelangen, nicht auf einen Zettel.

In unserer Modullandschaft übernimmt TBTelematik die Fahrzeugdaten und die Auftragskommunikation mit dem Fahrer, TBGeoCom die Live-Position und die Kommunikation. Beide speisen die Disposition, statt neben ihr zu laufen.

Lieferschein: Wartezeit, Wasserzugabe und Unterschrift am Beleg

Der Lieferschein ist im Transportbeton mehr als ein Mengennachweis. Er dokumentiert, was zwischen Werk und Baustelle passiert ist, und er entscheidet später, ob eine Wartezeit bezahlt wird oder ob eine Reklamation zu Lasten des Werks geht. Eine Software für Transportbetonwerke sollte deshalb am Beleg festhalten:

  • Zeitpunkte: Beladung, Abfahrt, Ankunft, Entladebeginn, Entladeende.
  • Wartezeit mit Beginn, Ende und Grund, bestätigt vom Empfänger auf der Baustelle.
  • Wasserzugabe auf der Baustelle mit Menge, Zeitpunkt und der Person, die sie angeordnet hat. Ohne diese Angabe ist ein späterer Streit über die Betonqualität kaum zu klären.
  • Restbeton und Rückbeton mit Menge und Grund.
  • Unterschrift oder Empfangsbestätigung auf dem Gerät des Fahrers, mit Versand an den Kunden und Ablage im Archiv.

Ob ein Beleg auf Papier oder digital entsteht, ist dabei die kleinere Frage. Die größere ist, ob diese Angaben strukturiert erfasst werden und ohne erneute Eingabe in Rechnung und Archiv gelangen.

Faktura: Sammelrechnung, Wartezeiten und Zuschläge ohne Nacharbeit

Die Rechnung ist im Transportbeton das Ende einer Kette, und sie ist nur so gut wie die Daten aus Auftrag, Produktion und Lieferung. Woran Sie eine passende Fakturierung erkennen:

  • Preise kommen aus dem Auftrag: Sorte, Baustelle, Kunde, Rahmenvertrag. Nebenleistungen wie Wartezeit, Mindermenge, Pumpeneinsatz, Sonn- und Feiertagszuschlag oder Dieselzuschlag werden aus den erfassten Daten gebildet und nicht von Hand nachgetragen. Wie ein Dieselzuschlag automatisch auf die Rechnung kommt, zeigt unser Beitrag zum Dieselpreis-Modul.
  • Sammelrechnungen je Baustelle oder Abrechnungszeitraum fassen viele Lieferscheine zusammen und bleiben dabei bis auf den einzelnen Beleg nachvollziehbar.
  • Elektronische Rechnungen entstehen aus denselben Daten. Ob Ihre Belege als XRechnung oder ZUGFeRD durchgehen, prüfen Sie mit dem E-Rechnungs-Check.
  • Die Übergabe an die Finanzbuchhaltung ist Teil des Standards, mit Debitoren, Erlöskonten und Kostenstellen.

TBRegio übernimmt bei uns diesen Teil: vom Lieferschein zur Rechnung, mit den Nebenleistungen des Transportbetons und der Übergabe an die Buchhaltung.

Mehrere Werke: Werkswechsel, Kapazitäten und gemeinsame Stammdaten

Sobald ein Betrieb mehr als ein Werk hat, kommen Kriterien hinzu, die in einer Demo mit einem Werk nicht auffallen:

  • Welches Werk liefert einen Auftrag? Entfernung, Rezeptverfügbarkeit, Auslastung der Anlage und freie Fahrzeuge müssen gemeinsam betrachtet werden.
  • Können Aufträge zwischen Werken verschoben werden, und sehen beide Werke die Auswirkung auf ihre Kapazität?
  • Gibt es einen gemeinsamen Kunden-, Preis- und Baustellenstamm, während Rezepturen und Fahrzeuge lokal bleiben?
  • Lassen sich Kennzahlen über Werke hinweg vergleichen, etwa Umlaufzeiten, Wartezeiten und Auslastung? Welche Zahlen sich dafür eignen, steht im Artikel Die wichtigsten Kennzahlen für die Baustoff-Disposition.

Die Planungslogik dahinter beschreibt der Bauwelt-Artikel Mehrwerksdisposition: Aufträge, Fahrzeuge und Kapazitäten über Standorte hinweg planen. Für die Auswahl zählt, dass die Software Mehrwerke von Anfang an kennt und nicht als Sonderfall nachrüstet.

Kriterien, die in keiner Demo auffallen

Einige Anforderungen zeigen sich erst im Betrieb. Fragen Sie danach, bevor Sie unterschreiben:

  • Ausfall: Was passiert, wenn das Netzwerk oder der Server im Werk ausfällt? Kann weiter beladen und geliefert werden, und wie werden die Belege später zusammengeführt? Für die Waage beschreibt Wiegen bei Netzwerk- oder ERP-Ausfall ein Notfallkonzept, das sich auf die Disposition übertragen lässt.
  • Rollen und Rechte: Wer darf Aufträge ändern, Preise anpassen, Lieferscheine stornieren? Jede Änderung braucht ein Protokoll mit Person, Zeitpunkt und Grund. Warum das die Abrechnung absichert, erklärt Korrekturen, Stornos und Nachverwiegungen nachvollziehbar dokumentieren.
  • Einführung: Wer schult Disposition, Fahrer und Büro getrennt? Gibt es einen Parallelbetrieb? Welcher Zeitpunkt im Jahr ist realistisch? In vielen Werken ist das der Winter. Unsere Vorgehensweise beschreibt, wie wir Einführungen begleiten.
  • Support: Wer ist erreichbar, wenn morgens die erste Beladung nicht startet? Lassen Sie sich Servicezeiten und Eskalationswege schriftlich geben.

Die Kriterien im Überblick

Kriterien für Transportbeton-Software und woran Sie sie in der Demo erkennen
BereichMuss-KriteriumPrüffrage in der Demo
AuftragAbnahmeleistung, Pumpe und Baustellenbedingungen sind eigene Felder.Ändern Sie die Abnahmeleistung eines laufenden Auftrags. Verschiebt sich die Lieferfolge?
DispositionMischerumlauf und Pumpen werden gemeinsam geplant, Konflikte erscheinen vor der Zusage.Legen Sie einen Auftrag an, der den Fahrzeugpool überfordert. Warnt die Software?
MischanlageAuftrag geht zur Steuerung, Charge und Menge kommen zurück.Woher stammt die Menge auf dem Lieferschein?
TelematikStatus und Ankunftszeit fließen in Disposition und Beleg, auch für Fremdfahrzeuge.Wie meldet ein Spediteur ohne Box seinen Entladebeginn?
LieferscheinWartezeit, Wasserzugabe, Restbeton und Unterschrift werden strukturiert erfasst.Zeigen Sie eine Wartezeit vom Fahrzeug bis zur Rechnung.
FakturaNebenleistungen und Sammelrechnungen entstehen aus den Lieferdaten.Erzeugen Sie eine Sammelrechnung mit Wartezeit und Dieselzuschlag.
MehrwerkeWerkswechsel mit sichtbarer Kapazitätswirkung, gemeinsame Kundenstammdaten.Verschieben Sie einen Auftrag ins Nachbarwerk.
BetriebAusfallkonzept, Änderungsprotokoll, Schulung und Servicezeiten sind beschrieben.Was passiert bei Serverausfall vor der ersten Beladung?

Zehn Fragen, die ein Anbieter von Transportbeton-Software beantworten muss

  1. Wie bildet die Software die Abnahmeleistung einer Baustelle ab, und was passiert mit der Lieferfolge, wenn sie sich während der Betonage ändert?
  2. Werden Betonpumpen als eigene Ressource mit Anfahrt, Aufbau, Reinigung und Abbau geplant?
  3. Woran erkennt der Disponent vor der Zusage, dass ein Auftrag mit dem vorhandenen Fahrzeugpool nicht zu schaffen ist?
  4. Welche Mischanlagensteuerungen sind angebunden, und in welche Richtung fließen Auftrag, Charge und Menge?
  5. Wie gelangen Status und Ankunftszeit von Fremdspediteuren ohne eigene Telematik in die Disposition?
  6. Wo werden Wartezeit, Wasserzugabe und Restbeton erfasst, und wie kommen sie auf Lieferschein und Rechnung?
  7. Wie entsteht eine Sammelrechnung je Baustelle, und wie werden XRechnung und ZUGFeRD erzeugt?
  8. Wie werden Aufträge zwischen Werken verschoben, und wer sieht die Auswirkung auf beide Werke?
  9. Was passiert bei Netzwerk- oder Serverausfall im Werk, und wie läuft der Wiederanlauf?
  10. Wie lange dauert die Einführung, wer schult Disposition, Fahrer und Büro, und wer ist frühmorgens erreichbar?

Ein Anbieter, der diese Fragen mit konkreten Abläufen beantwortet, kennt Transportbeton. Ein Anbieter, der auf Konfigurationsmöglichkeiten verweist, kennt Software.

Häufige Fragen zur Auswahl von Transportbeton-Software

Was unterscheidet Transportbeton-Software von einer allgemeinen Tourenplanung?

Eine Tourenplanung optimiert Strecken und Zeitfenster. Transportbeton-Software plant Betonagen: Sie leitet aus der Abnahmeleistung der Baustelle die Lieferfolge ab, plant Mischerumlauf und Pumpe gemeinsam und bewertet jede Änderung für die gesamte Lieferfolge. Die fachlichen Unterschiede erklärt der Bauwelt-Artikel zur Tourenplanung für Transportbeton.

Braucht ein kleines Betonwerk mit wenigen Fahrmischern eine Dispositionssoftware?

Das hängt weniger von der Fahrzeugzahl ab als von der Zahl gleichzeitiger Betonagen und Änderungen. Sobald zwei Baustellen parallel beliefert werden und eine Pumpe im Spiel ist, entstehen dieselben Abhängigkeiten wie im großen Werk, nur mit weniger Reserve. Wichtig ist, dass die Software mit dem Betrieb wachsen kann, statt für die heutige Größe gebaut zu sein.

Muss die Software an die Mischanlage angebunden sein?

Für eine durchgängige Kette ja. Ohne Anbindung werden Aufträge doppelt erfasst und Lieferscheine abgeschrieben. Ist eine Anbindung zunächst nicht möglich, sollte die Software einen sauberen Ersatzweg bieten und die Anbindung später ohne Umbau erlauben.

Wie wichtig ist Telematik für die Auswahl?

Telematik ist kein Zusatz, sondern die Datenquelle für Status, Ankunftszeit und Wartezeit. Entscheidend ist, dass diese Daten in Disposition, Lieferschein und Faktura ankommen und dass Fremdfahrzeuge ohne Box einen Rückmeldeweg haben.

Wie lange dauert die Einführung im Betonwerk?

Das hängt von Stammdaten, Schnittstellen und der Zahl der Werke ab. Rezepturen, Baustellen, Fahrzeuge und Kunden müssen vorher sauber sein, Mischanlage und Telematik angebunden werden. In vielen Werken ist der Winter das realistische Einführungsfenster. Den Ablauf beschreibt unsere Vorgehensweise.

Transportbeton-Software von TBSoft: So geht es weiter

Wenn Sie eine Umsetzung mit TBSoft prüfen möchten, ist die Seite Software für Transportbetonwerke der Einstieg. Dort ist beschrieben, wie TBDispo die Disposition trägt, wie Telematik und Live-Position über TBTelematik und TBGeoCom einfließen und wie TBRegio aus Lieferscheinen Rechnungen macht. Weitere Fachartikel zur Disposition finden Sie in der Bauwelt-Kategorie Dispositionssoftware und Baustofflogistik. Der konkrete Funktions- und Integrationsumfang wird im Projekt abgestimmt.

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