Glossar · Allgemein

Verwiegung

Vorgang des Wiegens von Materialien und Fahrzeugen an einer Werks- oder Brückenwaage — Grundlage für Lieferschein, Fakturierung und Bestandsführung.

Auch: Wiegung ·Wägung

Verwiegung ist der Vorgang des Wiegens von Materialien und Fahrzeugen an einer Werks-, Hof- oder Brücken­waage. Sie bildet die Grundlage für den Lieferschein, die Fakturierung und die laufende Bestands­führung — in jedem Werk, in dem Schüttgüter, Frisch­beton oder Asphalt umgeschlagen werden.

Eingangs- versus Ausgangs­verwiegung

  • Eingangs­verwiegung: Material, das ins Werk kommt — Rohstoffe, Recycling-Material, Anlieferungen.
  • Ausgangs­verwiegung: Material, das das Werk verlässt — Lieferungen an Kunden, Touren an Baustellen.

Beide Vorgänge folgen demselben Prinzip — Tara wiegen, Brutto wiegen, Netto rechnen — werden in der Wiegesoftware aber unterschiedlich verbucht und mit unterschiedlichen Stamm­daten verknüpft.

Automatisch oder manuell

Moderne Wiegesoftware kann die Verwiegung weitgehend automatisieren: per Kennzeichen­erkennung wird das Fahrzeug an der Einfahrt erkannt, die Tara aus dem Stamm­satz gezogen, der Auftrag aus der Disposition geladen, der Lieferschein generiert. Manuelle Eingriffe bleiben für Sonder­fälle die Ausnahme.

SB-Wiegen

Eine besondere Form ist die Selbst­bedienungs-Verwiegung (SB-Wiegen): Der Kunde wickelt den gesamten Vorgang am Terminal selbst ab — sinnvoll am Stein- und Erdenhof oder im Nacht­geschäft.

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