Software · Transportbeton

Transportbeton-Software.
Vom Auftrag bis zur Rechnung.

Weiße Linienzeichnung eines Fahrmischers mit Mischtrommel, Fahrerhaus und Auslaufrinne

Transportbeton ist eine der anspruchs­vollsten Branchen der Baustoff­industrie: kurzfristige Mengen­änderungen, Wetter­einflüsse, Verkehrs­chaos, knappe Liefer­zeitfenster und die Koordination von Mischern, Pumpen und Personal im selben Atemzug. Wer hier liefern will, braucht eine Branchensoftware für Transportbeton, die mitdenkt — von der Auftrags­erfassung über die Disposition und Telematik bis zur Verwiegung und automatisierten Fakturierung. TBSoft verbindet diese Welten seit über 30 Jahren in einer durchgängigen Lösung für die Transportbeton-Industrie — als spezialisierte Dispositionssoftware für Transportbeton-Werke, die der Markt seit zwei Jahrzehnten kennt.

Aufgaben · Pain-Points

Was wir jeden Tag lösen.

Die Themen, mit denen Werke und Disponenten in dieser Branche zu uns kommen — und für die wir Antworten haben.

Pünktlichkeit unter Druck

Just-in-time-Lieferung trotz Stau, Baustellen­wirklichkeit und kurzfristigen Bestellungen — das richtige Material zur richtigen Minute am richtigen Ort.

Touren live planen

Mischer, Pumpen, Fahrer, Baustellen in einem Bild — Konflikte vor dem Entstehen erkennen, Disponenten entlasten, Reaktions­zeiten messbar senken.

Verwiegung ohne Medienbrüche

Werks­disposition und Wiegesoftware durchgängig integriert — vom Auftrag in die Verwiegung, automatisch zurück in die Faktura, ohne Doppel­erfassung.

Fakturierung auf Knopfdruck

Tonnen, Konditionen, Mehrwege, Wartezeiten — automatisiert in die Rechnung, sauber in FiBu, KoRe und Deckungs­beitrags­rechnung weiter­gereicht.

Transportbeton-Software aus der Praxis — seit über 20 Jahren.

Wer Transportbeton ausliefert, kennt das Spannungs­feld zwischen dem, was die Baustelle braucht, und dem, was Werk und Flotte leisten können. Diese Branche ist eine der unforgiving­sten der ganzen Bauwirtschaft — und genau dafür ist TBSoft entstanden.

Wir haben Dispositionssoftware für die Transportbeton-Industrie mit­erfunden, vor über 20 Jahren, als die Branche noch mit Funk­gerät und Papier­listen gearbeitet hat. Diese zwei Jahrzehnte Vorsprung stecken heute in jeder Funktion.

Konkret: TBDispo plant Touren in Echtzeit, sieht Konflikte vor dem Entstehen und balanciert Mischer wie Pumpen. TBDispoPlan deckt die strategische Flotten- und Schichtplanung ab. TBScale und TBTouchScale binden die Verwiegung an — automatisch, mit Kennzeichen­erkennung, optional als Selbst­bedienung. TBRegio macht aus jedem Lieferschein eine fertige Rechnung, sauber an FiBu und Kosten­rechnung weiter­gegeben.

Telematik (TBTelematik), GPS-Ortung (TBGeoCom), digitaler Lieferschein und Kunden­anbindung an die Baustelle — alles greift ineinander. Disponenten arbeiten in einer Oberfläche, nicht in fünf. Fehler­quellen verschwinden, die Auslastung von Mischern und Flotte wird messbar besser.

Die Ergebnisse sehen wir an unseren Referenz­kunden: pünktlichere Lieferung, höhere Mischer­auslastung, weniger Reklamationen, schnellere Faktura. Mehr als 100 Werke in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertrauen darauf — vom regional aufgestellten Mittel­ständler bis zum bundesweit operierenden Konzern.

Fachwissen · Transportbeton

Fachartikel: Beton- & Mischwerke

18 Fachartikel zu Auswahl, Abläufen und Betrieb, geschrieben für Werksleitung, Disposition und Verwaltung.

Transportbeton

Transportbeton-Software anhand konkreter Abläufe auswählen

Feine weiße Linienzeichnung eines Laptops mit digitaler Plantafel, eines Betonwerks mit zwei Silos und einer Prüfliste mit Stift

Zeitfenster, Abnahmeleistung, Pumpen, Mischanlage, Telematik, Lieferschein und Faktura: Welche Kriterien nur Transportbeton hat und welche Fragen ein Anbieter beantworten muss, bevor Sie sich entscheiden.

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Software vergleichen

Transportbeton-Software vergleichen: zehn Situationen, die den Unterschied zeigen

Weiße Linienzeichnung zweier Dispositionssysteme im Vergleich mit gemeinsamen Prüfsituationen für Fahrmischer, Pumpe und Belege

Zehn Situationen aus dem Werkstag, an denen sich Transportbeton-Software unterscheidet: sinkende Abnahme, Pumpenausfall, Nachbestellung, Werkswechsel, Wartezeit, Funkloch, Sammelrechnung. Was ein Vergleich zeigen muss.

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Einführung

Transportbeton-Software einführen: Ablauf, Dauer und der richtige Zeitpunkt

Weiße Linienzeichnung einer geplanten Softwareeinführung mit Prüfliste, Termin und angebundenem Betonwerk samt Fahrmischer

Rückwärts vom ersten Liefertag geplant: Probebetrieb, Einweisung, Stammdaten, Schnittstellen zu Mischanlage und Telematik, Prozessaufnahme. Welcher Zeitpunkt im Jahr passt und wovon die Dauer abhängt.

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Betriebsgröße

Transportbeton-Software für kleine Werke, große Werke und Werksgruppen

Weiße Linienzeichnung eines kleinen Betonwerks, eines größeren Werks und einer vernetzten Werksgruppe mit gemeinsamer Disposition

Drei Werksporträts, fünf Fragen: Wie kommt der Auftrag herein, wer disponiert, welche Fahrzeuge fahren, wie entsteht der Beleg, wer rechnet ab. Was sich mit der Größe ändert und was mitwachsen muss.

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Disposition

Transportbeton-Software aus Sicht der Disponenten

Weiße Linienzeichnung eines Dispositionsarbeitsplatzes mit Fahrmischer-Plantafel, Fahrzeugstatus und Übergabenotiz

Ein Tag in der Transportbeton-Disposition, von der ersten Beladung bis zur Übergabe: Was der Disponent in jeder Stunde sehen und entscheiden muss und was eine Dispositionssoftware dafür zeigen muss.

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Transportbeton

Transportbeton: Auftrag bis Rechnung digital verbinden

Durchgängige digitale Transportbeton-Prozesskette von Disposition und Mischwerk über Telematik und Verwiegung bis zur Rechnung

Wo Medienbrüche im Transportbeton-Werk täglich Geld kosten, wie Disposition, Telematik, Verwiegung und Faktura digital zusammenwachsen — und in welcher Reihenfolge Werke die Umstellung angehen sollten.

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Auftragserfassung

Digitale Auftragserfassung im Transportbetonwerk

Weiße Linienzeichnung von vier Bestellwegen, die in einen geprüften digitalen Transportbetonauftrag mit Baustelle, Sorte und Lieferzeit münden

Der Auftrag ist die Quelle für Disposition, Anlage, Lieferschein und Rechnung. Welche Angaben eine Betonbestellung braucht, wer sie später nutzt, was bei der Annahme geprüft wird und wie vier Eingangswege zusammenlaufen.

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Umlaufzeit

Wo im 90-Minuten-Prozess des Transportbetons Zeit verloren geht

Weiße Linienzeichnung des zeitkritischen Ablaufs von der Wasserzugabe im Betonwerk über den Fahrmischer bis zur Entladung

Von der Wasserzugabe bis zum Entladeende: sechs Stationen im Umlauf eines Fahrmischers, an denen Minuten verschwinden, was sie kosten und was Werk, Disposition und Baustelle dagegen tun können.

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Tourenplanung

Tourenplanung für Transportbeton im Tagesgeschäft

Feine weiße Linienzeichnung einer digitalen Plantafel mit versetzten Planungsblöcken, einem Klemmbrett mit Prüfliste und einem kleinen Fahrmischer

Transportbeton braucht mehr als eine kurze Route. Wie Lieferabstände, Abnahmeleistung, Fahrmischer, Pumpen und Produktalter zusammenspielen – mit Rechenbeispiel und konkreten Planungskriterien.

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Fahrzeugbedarf

Wie viele Fahrmischer benötigt ein Auftrag wirklich?

Weiße Linienzeichnung der Fahrmischer-Bedarfsplanung mit Fahrzeugflotte, Umlaufzeit, Liefertakt und Rechner

Drei Größen entscheiden über den Fahrzeugbedarf einer Betonage: Takt an der Baustelle, Umlauf je Fahrzeug und Rundung. Mit Rechenweg, Beispiel, vier Fällen, in denen die Rechnung kippt, und dem Bedarfsrechner.

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Mischer und Pumpen

Fahrmischer und Betonpumpen aufeinander abstimmen

Feine weiße Linienzeichnung einer abgestützten Autobetonpumpe mit ausgeklapptem Verteilermast und einem zugeordneten Fahrmischer

Pumpenleistung, Einbauleistung und Mischerumlauf müssen zusammenpassen. So planen Sie Lieferabstände, Fahrzeugbedarf und Pumpenfolgeaufträge – mit Rechenbeispiel, Wechselzeiten und Praxischeckliste.

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Mehrwerksdisposition

Mehrwerksdisposition: Kapazitäten zusammenführen

Feine weiße Linienzeichnung dreier Betonwerke auf einer gefalteten Standortkarte mit einer gemeinsamen Plantafel

Welches Werk übernimmt welchen Auftrag? So stimmen Sie Rezeptverfügbarkeit, Fahrtzeiten, Fahrzeuge und Kapazitäten standortübergreifend ab – mit Werksvergleich und konkreten Konfliktfällen.

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Änderungen disponieren

Disposition bei Spitzenlast, Wetter und kurzfristigen Änderungen

Feine weiße Linienzeichnung eines Planungskalenders mit Belegungen, einer Wetterwolke und einer Baustellenabsperrung

Mehr Aufträge, weniger Abnahme, gesperrte Zufahrt oder ausgefallenes Fahrzeug: So prüfen Sie Änderungen und halten die Baustoff-Disposition handlungsfähig – mit Mengenbeispiel und Checkliste.

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Auftragsänderungen

Auftragsänderungen zuverlässig weitergeben

Feine weiße Linienzeichnung überarbeiteter Auftragsunterlagen mit Stift und bestätigter Änderungsnachricht auf einem Smartphone

Neue Menge, andere Zufahrt oder verschobene Lieferung: So erreichen freigegebene Auftragsänderungen Werk, Fahrer, Baustelle, Waage und Faktura – mit Empfängermatrix, Praxisbeispiel und Checkliste.

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Wartezeiten

Wartezeiten im Transportbeton korrekt erfassen und abrechnen

Weiße Linienzeichnung einer Wartezeit am Fahrmischer mit bestätigten Zeitangaben auf dem Lieferschein und zugehöriger Rechnungsposition

Fünf Fragen vom Zeitstempel zur Rechnungsposition: Wann beginnt die Wartezeit, wer hat sie verursacht, wie wird sie erfasst, wie bestätigt und wie abgerechnet. Mit Streitfall als Beispiel.

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Rückbeton

Restbeton und Rückbeton digital dokumentieren

Weiße Linienzeichnung eines Fahrmischers an der Rückbetonaufbereitung mit digital dokumentierter Rückmenge, Ursache und Verwertungsweg

Was mit Beton passiert, den die Baustelle nicht abnimmt: der Weg des Rückbetons von der Baustelle über Fahrzeug, Werk, Verwertung und Abrechnung bis zur Mengenbilanz, und was der Beleg an jeder Station festhalten muss.

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Digitaler Lieferschein

Digitaler Lieferschein im Transportbeton: Fahrer, Polier und Buchhaltung mit einem Beleg

Weiße Linienzeichnung eines gemeinsamen digitalen Betonlieferscheins für Fahrer, Polier und Buchhaltung mit Bestätigung und Belegbezug

Ein Lieferschein, drei Stände, drei Rollen: Was der Fahrer sieht und ergänzt, was der Polier prüft und bestätigt, was die Buchhaltung braucht. Welche Angabe wo entsteht und wie die Einführung im Betonwerk gelingt.

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Tagesabschluss

Digitaler Tagesabschluss im Transportbetonwerk

Weiße Linienzeichnung des digitalen Tagesabschlusses mit geprüften Lieferscheinen, Fahrzeugstatus und Planung für den nächsten Liefertag

Prüfpunkte, mit denen ein Betonwerk den Tag abschließt, bevor die Fakturierung ihn übernimmt: Belege, Bestätigungen, Wartezeiten, Rückbeton, Fahrzeuge, Fremdspediteure, nächster Tag. Wer prüft, woher die Daten kommen.

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Dispositionssoftware verbindet Auftrag, Werk, Fahrzeug und Baustelle

Dispositionssoftware für die Baustofflogistik führt Lieferaufträge, verfügbare Ressourcen und den tatsächlichen Fortschritt zusammen. Sie unterstützt die Entscheidung, welches Werk welche Menge mit welchem Fahrzeug zu welchem Zeitpunkt bereitstellt. Dabei müssen Planung und Rückmeldungen dieselben Aufträge und Teilmengen beschreiben.

Eine Baustelle benötigt nicht nur Material, sondern eine passende Lieferfolge. Das Werk braucht rechtzeitig freigegebene Aufträge. Fahrer benötigen einen eindeutigen Zielort und den aktuellen Stand. Die Disposition hält diese Aufgaben zusammen und muss erkennen, wenn eine Änderung weitere Lieferungen betrifft.

Diese Themenübersicht richtet sich an Dispositionsleitungen, Werksleitungen, Fuhrparkverantwortliche und Entscheider in der Baustoffbranche. Die begrifflichen Grundlagen erläutert das Glossar zur Dispositionssoftware. Der Artikel Warum eine normale Tourenplanung für Transportbeton nicht ausreicht erklärt das Zusammenspiel von Werk, Fahrmischer, Pumpe und Baustelle.

Transportbeton, Asphalt und Schüttgut unterschiedlich planen

Nicht jeder Materialfluss lässt sich mit denselben Planungsregeln abbilden. Eine Baustelle mit laufender Betonage, ein Straßenfertiger und eine Aushubabfuhr stellen unterschiedliche Anforderungen an Lieferfolge, Fahrzeuge und Rückmeldung.

Wichtige Unterschiede in der Baustofflogistik
MaterialflussIn der Planung verbindenTypische Abstimmungsfrage
TransportbetonSorte, Teilmengen, Werk, Fahrmischer, gegebenenfalls Pumpe und tatsächliche Abnahmeleistung.Passt die nächste Lieferung zur Baustelle und zur noch verfügbaren Kapazität?
Asphalt und MischgutMischanlage, Material, Beladung, Transport und Einbaufortschritt.Bleibt die Versorgung des Einbaus unter den vorgegebenen Material- und Prozessbedingungen abgestimmt?
Schüttgut und AushubMaterial, Lade- und Entladestellen, Fahrzeugtyp, Mengen und mögliche Rückfrachten.Welcher verfügbare Umlauf verbindet die freigegebenen Stellen und vermeidet unnötige Leerfahrten?

Für Transportbeton gehören Baustellenbedingungen schon in die Vorbereitung. Der BTB zum Vorbereiten des Betonierens nennt unter anderem Zeitpläne, Fördergeräte, Bestellmengen und Witterungseinflüsse. Für die Disposition bedeutet das: Diese Angaben müssen rechtzeitig verfügbar sein und Änderungen an den betroffenen Stellen ankommen.

Eine berechnete Route ist deshalb ein Baustein der Planung. Zusätzlich sind Beladung, Entladung, Rückfahrt, Fahrer- und Geräteverfügbarkeit sowie die vereinbarten Materialbedingungen zu berücksichtigen. Der Zusammenhang mit Produktion, Lieferschein und Abrechnung steht in der Branchenübersicht für Transportbeton.

Eine verlässliche Planung braucht vier gemeinsame Datenstände

Der Auftrag beschreibt, was die Baustelle benötigt: Material, Menge, Lieferfolge, Zielort und besondere Bedingungen. Bestellmenge, bereits gelieferte Menge und noch ausstehende Teilmengen bleiben unterscheidbar.

Das Werk liefert Informationen zu Material- oder Rezeptverfügbarkeit, Produktions- und Ladekapazität sowie Betriebszeiten. Bei mehreren Werken reicht die Entfernung allein nicht für die Auswahl. Auch die Eignung und bereits zugesagte Auslastung zählen.

Das Fahrzeug und sein Fahrer bilden eine gemeinsam verfügbare Ressource. Position, Status und Rückmeldung helfen, den nächsten Einsatz realistisch einzuordnen. Ein Fahrzeug auf Rückfahrt steht dem nächsten Auftrag erst nach den noch erforderlichen Schritten zur Verfügung.

Die Baustelle bestimmt durch Zufahrt, Vorbereitung, Fördergeräte und Abnahmeleistung mit, welche Lieferfolge sinnvoll ist. Ein planmäßig eingetroffenes Fahrzeug kann trotzdem warten, wenn der Entladeplatz noch belegt ist.

Diese Datenstände brauchen nachvollziehbare Zeitpunkte und Zuständigkeiten. Eine ältere Position, eine erwartete Ankunft und ein bestätigter Entladebeginn dürfen in der Oberfläche nicht dieselbe Sicherheit vermitteln.

Welche Rückmeldungen dafür notwendig sind, erklärt der Artikel Welche Fahrzeugstatus eine gute Disposition wirklich benötigt. Die Statustabelle und ein Beispiel zur nächsten Beladung zeigen, warum „entladen“ noch keine freie Kapazität bedeutet.

Wie Sie diese Kriterien über mehrere Standorte hinweg verbinden, erklärt der Leitfaden zur Mehrwerksdisposition. Ein Vergleich dreier Werke zeigt, warum ein weiter entferntes Werk früher liefern kann und wie sich Doppelbelegungen vermeiden lassen.

Wie eigene Fahrzeuge und externe Partner in derselben Planung zusammenarbeiten, erläutert Eigenfuhrpark und Fremdspediteure gemeinsam disponieren. Der Artikel verbindet bestätigte Kapazitäten und unterschiedliche Rückmeldewege mit einem Kostenvergleich und nachvollziehbarer Abrechnung.

Die wichtigsten Themen für Ihre Disposition

Orientierung nach betrieblicher Aufgabe
Ihre AufgabeDarauf kommt es an
Dispositionssoftware auswählenBranchenabläufe, Karten, Schnittstellen, Einführung und Support anhand eigener Fälle prüfen.
Transportbeton und Pumpen taktenLieferabstände, Abnahmeleistung, Fahrmischerumlauf und Pumpeneinsatz gemeinsam betrachten.
Mehrere Werke und Fuhrparks planenGeeignetes Werk, verfügbare Ressourcen, Eigenfuhrpark und Fremdspediteure eindeutig zuordnen.
Status und ETA nutzenFachliche Zustände, Datenalter und voraussichtliche Ankunft unterscheiden und Rückfragen gezielt verringern.
Spitzen und Änderungen beherrschenWetter, Sperrungen, Mengenänderungen und Fahrzeugausfälle in die laufende Planung übernehmen.
Leistung und Wirtschaftlichkeit prüfenUmlaufzeiten, Wartezeiten, Auslastung und manuellen Abstimmungsaufwand mit klaren Messgrenzen auswerten.

Wie aus Menge, Abnahmeleistung und Fahrzeugumlauf eine abgestimmte Lieferfolge entsteht, zeigt der Fachartikel zur Tourenplanung für Transportbeton. Ein durchgerechnetes Beispiel macht deutlich, warum neun Lieferungen nicht neun Fahrzeuge bedeuten und welche Folgen eine langsamere Abnahme hat.

Der Leitfaden Fahrmischer und Betonpumpen synchron planen vertieft die gemeinsame Ressourcenplanung. Sein Beispiel berücksichtigt Fahrzeugwechsel und zeigt, wie sich Liefertakt, vollständiger Mischerumlauf und der nächste Pumpeneinsatz gegenseitig beeinflussen.

Änderungen so weitergeben, dass alle denselben Auftrag meinen

Ein geänderter Lieferbeginn betrifft möglicherweise Werk, Fahrer, Pumpe, Baustelle und Folgeaufträge. Die Disposition braucht deshalb mehr als eine neue Uhrzeit in ihrer eigenen Ansicht: Der gültige Stand muss verteilt werden, und offene Rückmeldungen müssen erkennbar bleiben.

Legen Sie fest, wer eine Änderung freigibt, welche Empfänger betroffen sind und welcher Prozessschritt bereits begonnen hat. Eine noch nicht produzierte Teilmenge lässt sich anders behandeln als Material, das bereits unterwegs ist. Wiederholte Nachrichten dürfen keine zusätzlichen Aufträge oder Leistungen erzeugen.

Der Leitfaden Kurzfristige Auftragsänderungen ohne Informationschaos weitergeben erklärt die kontrollierte Übergabe an Werk, Fahrer, Baustelle, Waage und Faktura. Eine Empfängermatrix und ein Praxisbeispiel zeigen, welche Fassung gilt, welche Bestätigung benötigt wird und wie offene Rückmeldungen behandelt werden.

Der Praxisleitfaden Spitzenzeiten, Wetter und Baustellenänderungen disponieren verbindet diese Entscheidungen mit konkreten Fällen: von saisonalen Auftragsspitzen über gesperrte Zufahrten bis zur Mengenreduzierung bei laufender Lieferung.

Für die laufende Abstimmung sind Fahrzeugstatus und ETA hilfreich, wenn ihre Herkunft und Aktualität sichtbar sind. Ein fehlendes Signal bedeutet weder Stillstand noch Entladung. Bei Fremdspediteuren ohne integrierte Telematik braucht es einen ausdrücklich vorgesehenen Rückmeldeweg.

Wie voraussichtliche Ankunftszeiten Disposition, Fahrer, Baustellen und Kundenservice entlasten, zeigt der Artikel ETA statt Rückfragen. Sein Beispiel mit drei Lieferungen verdeutlicht, warum eine pünktliche Ankunft trotzdem zu Wartezeit vor der Entladung führen kann.

Wo Disposition und Verwiegung zusammentreffen, hilft der Bereich Wiegesoftware, Fahrzeugwaage und Verladung bei der Gestaltung der Übergabe. Die geplante Menge und die tatsächlich festgestellte Liefermenge erfüllen unterschiedliche Aufgaben und müssen zum selben Vorgang gehören.

Kennzahlen und Automatisierung an konkreten Aufgaben messen

Eine Kennzahl braucht einen fachlichen Bezug. Bei der Umlaufzeit ist zu bestimmen, wo sie beginnt und endet. Bei Lieferpünktlichkeit muss feststehen, ob Ankunft oder Entladebeginn bewertet wird. Unvollständige Statusdaten sollten in der Auswertung sichtbar bleiben.

Der Leitfaden Die wichtigsten Kennzahlen für die Baustoff-Disposition erklärt sieben Kennzahlen mit Formeln und Rechenbeispielen. Er zeigt, wie Sie Umlaufzeit, Warten, Auslastung, Leerfahrten, Planabweichungen, Pünktlichkeit und Fahrzeugeinsatz gemeinsam bewerten und daraus konkrete Prüfaufgaben ableiten.

Auch der Aufwand für Telefon, Tabellen und Zuruf lässt sich sachlich betrachten: Wie häufig werden Angaben doppelt erfasst? Welche Rückfragen entstehen pro Auftrag? Wie lange dauert es, eine Änderung an alle betroffenen Stellen weiterzugeben? Ein gemessener Ausgangszustand macht spätere Verbesserungen nachvollziehbar.

Automatisierung und KI sollten solche konkreten Aufgaben unterstützen. Prognosen, Konflikthinweise und Planungsvorschläge sind danach zu beurteilen, welche Eingangsdaten sie benötigen, wie ihre Grenzen sichtbar werden und wer eine Änderung freigibt. Ein Vorschlag wird nicht allein durch seine automatische Erzeugung zu einer ausführbaren Planung.

Passende Softwarebausteine für die Baustofflogistik

TBDispo unterstützt die Disposition von Transportbeton mit Aufträgen, Fahrmischern, Pumpen und Ressourcen. TBDispoPlan richtet sich an Flotten- und Dispositionsmanagement für Misch- und Schüttgut sowie Aushub.

TBTelematik verbindet die Disposition mit Fahrzeug- und Auftragsinformationen. TBGeoCom ergänzt Geo-, Strecken- und Zeitinformationen. Welche Funktionen und Schnittstellen im konkreten Betrieb eingesetzt werden, wird anhand der vorhandenen Systeme und benötigten Abläufe abgestimmt.

Beginnen Sie mit einem klar abgegrenzten Prozess und seinen wichtigsten Ausnahmen. Für eine gemeinsame Demo sind eine Übersicht der Werke, ein typischer Auftrag, die beteiligten Fahrzeuge und ein Beispiel für eine kurzfristige Änderung hilfreicher als eine lange Liste allgemeiner Funktionswünsche.

Bereit für den nächsten Schritt?

Lassen Sie uns über Ihr Werk reden.

Erstgespräch ohne Vertriebsdruck. Wir hören zu, stellen Rückfragen und zeigen Ihnen, ob TBSoft zu Ihren Prozessen passt.