Glossar · Allgemein

Kennzeichenerkennung

Kamerabasierte Identifikation von Fahrzeugen am Werks- oder Hofeingang über das Kfz-Kennzeichen — beschleunigt Verwiegung, Anlieferung und Selbstbedienung am Stein- und Erdenhof.

Auch: ANPR ·Automatic Number Plate Recognition ·Number-Plate-Recognition

Kennzeichen­erkennung (engl. ANPR — Automatic Number Plate Recognition) bezeichnet die kamerabasierte Identifikation eines Fahrzeugs anhand seines Kfz-Kennzeichens. Im Werks- und Hof-Kontext wird sie eingesetzt, um den Verwiegungs- und Anlieferungs­prozess zu beschleunigen — ganz besonders bei Selbst­bedienung außerhalb der Werks­zeiten.

Wie funktioniert das?

Eine Kamera an der Werks-Einfahrt nimmt das Kennzeichen auf, erkennt es per OCR und gleicht es gegen den Fahrzeug-Stamm der Wiegesoftware ab. Wenn das Fahrzeug bekannt ist:

  • werden Tara und Stamm-Auftrag automatisch geladen,
  • weiß das System sofort, welcher Kunde welche Sorte erwartet,
  • läuft die Verwiegung ohne manuelle Eingaben durch.

Wo lohnt es sich besonders?

  • Tief- und Erdbau-Werke mit hoher Anlieferungs-Frequenz
  • Stein- und Erdenhöfe mit Nacht- und Wochenend-Geschäft
  • Asphalt­werke mit dichter Verlade­taktung
  • Kies- und Schotter­werke mit Stamm­kunden-Flotten

Datenschutz und Speicherung

Kennzeichen sind in Deutschland personen­beziehbare Daten, daher gelten die Vorgaben der DSGVO. In der Praxis heißt das: Speicherung nur, soweit für den Geschäftsvorgang (Anlieferung, Verwiegung, Abrechnung) erforderlich, klare Aufbewahrungs­fristen und Zugriffs­berechtigungen — sowie ein nachvollziehbares Protokoll, wer wann auf welche Daten zugegriffen hat.

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