Branchen · Baustoffe

Baustoff Software,
die Ihre Branche versteht.

Branchensoftware, die aus der Praxis kommt – und genau dort wirkt: in Ihren täglichen Abläufen.

Wer Software für die Baustoff- und Zulieferer­industrie macht, muss die Sprache sprechen — die der Werks­büros, der Disponenten, der Fahrer und der Geschäfts­führung. Nur mit intimer Kenntnis der branchen­spezifischen Prozess- und Wertschöpfungs­ketten lässt sich Software bauen, die nicht im Weg steht.

Seit über 30 Jahren entwickeln wir mit großem Praxisbezug Baustoffsoftware für eng verwandte Branchen: Transportbeton, Asphalt, Sand, Kies und Schotter, Tiefbau, Stein- und Erdenhöfe und die Baustofflogistik. Wählen Sie Ihre Branche oder steigen Sie direkt in die Fachartikel ein.

Querschnitt · Drei Stoßrichtungen

Ein Standard, drei Zielsetzungen.

Quer durch alle Branchen sehen wir dieselben drei Themen — Logistik, Vertrieb und Wiegen. Die Module greifen ineinander.

Pünktlich. Transparent. Vernetzt.

Logistik 4.0

Hocheffiziente Logistik ist heute Selbstverständlichkeit. Transparenz, durchgängige Daten­flüsse, Telematik, ERP-Anbindung und übersichtliche Bedien­tools — wir sorgen dafür, dass Auslastung steigt und Reibungs­verluste verschwinden.

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Wo das Geld nicht versickert.

Vertrieb und Fakturierung

Schnell reagierende Vertriebs­prozesse, Konditionen sauber im Griff, Faktura auf Knopfdruck, Daten­flüsse zu FiBu, KoRe und Big Data. Vom Klein­betrieb bis zum Mittelstands­kartell — vertikal integriert und horizontal flexibel.

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Standzeit ist Geld.

Erkennen, Verladen, Wiegen

Automatische Identifizierung, digitaler Lieferschein, Selbst­bedienung rund um die Uhr, voll integrierte Verlade­steuerung. Im hektischen Werks­betrieb läuft es schneller, fehlerfreier und unter­bruchs­frei.

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Anforderungen an der Waage

Wenn an der Fahrzeugwaage jede Minute zählt

Baustoffströme sind mengenstark, der Hof ist dynamisch und viele Vorgänge wiederholen sich täglich. Wiegesoftware muss deshalb schnell bedienbar sein, typische Sonderfälle abfangen und Daten ohne Medienbruch an die nächsten Stellen übergeben.

Fahrzeuge zügig abfertigen

Ein- und Ausgangsverwiegung, Erstwiegung und Zweitwiegung sowie bekannte Fahrzeuge werden in einem geführten Ablauf zusammengeführt.

Material und Auftrag zuordnen

Material, Kunde, Baustelle, Fahrzeug und Auftrag stehen am Wiegevorgang bereit und bilden die Grundlage für einen vollständigen Beleg.

Lieferscheine digital bereitstellen

Wiegedaten fließen in konfigurierbare Lieferscheine, PDF-Dokumente, Signatur- und Versandprozesse ein.

Folgeprozesse verbinden

Fakturierung, Archiv, Portale und weitere Systeme erhalten die benötigten Stamm-, Wiege- und Dokumentdaten über abgestimmte Schnittstellen.

Durchgängiger Ablauf

Ein durchgängiger Wiegeprozess für Schüttgut und Baustoffe

TBScale bildet nicht nur das Gewicht ab. Die Software führt die Informationen zusammen, die aus einer Verwiegung einen verwertbaren Geschäftsvorgang machen.

Fahrzeug und Vorgang erkennen

Fahrzeugdaten, Kennzeichen oder vorhandene Aufträge grenzen den passenden Wiegevorgang ein und reduzieren wiederholte Eingaben.

Verwiegung sicher durchführen

Der Anwender wird durch die notwendigen Angaben geführt; Gewicht, Material und Bezugsdaten werden gemeinsam erfasst.

Beleg erzeugen und verteilen

Nach Abschluss entsteht der passende Lieferschein. Druck, PDF, digitale Signatur und Versand lassen sich in den Ablauf einordnen.

Daten weiterverwenden

Abrechnung, Statistik und Archiv arbeiten mit denselben Wiegedaten weiter, statt Informationen erneut aus Papier oder Tabellen zu übernehmen.

Schnittstellen und Datenfluss

In die vorhandene Baustoff-IT integrierbar

Waage, Terminal, Kennzeichenerkennung und Druckziele bilden die operative Ebene. TBScale verbindet diese Komponenten mit den benötigten Stammdaten und Belegen.

Über projektbezogen abgestimmte Schnittstellen kann der Datenfluss zu Fakturierung, ERP, Dokumentenarchiv oder Kundenportal hergestellt werden. So bleibt die Waage kein isolierter Arbeitsplatz, sondern wird Teil der digitalen Prozesskette.

Häufige Fragen

Fragen zur Baustoffsoftware

Antworten zu Einsatz, Wiegeprozess und Integration in Baustoffwerken und Schüttgutbetrieben.

Für welche Baustoffbetriebe eignet sich TBScale?

Die Wiegesoftware ist für Kies- und Sandwerke, Schotterwerke, Recyclinghöfe, Erdenwerke sowie weitere Betriebe mit Fahrzeugwaagen und materialbezogenen Ein- oder Ausgangsprozessen ausgelegt.

Unterstützt TBScale Erstwiegungen und Zweitwiegungen?

Ja. Ein- und Ausgangsgewichte können einem gemeinsamen Vorgang zugeordnet werden. Welche Angaben und Prüfungen notwendig sind, wird passend zum betrieblichen Ablauf konfiguriert.

Können Stammkunden und wiederkehrende Fahrzeuge schneller abgefertigt werden?

Bekannte Fahrzeuge, Kunden, Materialien und Aufträge lassen sich für wiederkehrende Abläufe nutzen. In Verbindung mit Identifikationslösungen kann der manuelle Erfassungsaufwand weiter sinken.

Wie gelangen Wiegedaten in die Fakturierung?

Abgeschlossene Vorgänge können über eine abgestimmte Integration an die Fakturierung übergeben werden. Dort stehen Gewichte, Artikel, Kunden- und Auftragsbezüge für die Abrechnung bereit.

Fachwissen · Baustoffsoftware

Fachartikel: Baustoffsoftware

48 Fachartikel zu Auswahl, Abläufen und Betrieb, geschrieben für Werksleitung, Disposition und Verwaltung.

Wiegen und Verladen

Wiegesoftware auswählen

Wiegesoftware auswählen: Anforderungen für Werke und Industrie

Weiße Linienzeichnung eines Schüttgut-Lkw auf einer Fahrzeugwaage mit Checkliste, Wiegeterminal und einem Monitor, der zwei Silowerke verbindet

Welche Wiegesoftware passt zu Ihrem Werk? Ein Auswahlleitfaden mit Muss-, Soll- und Kann-Kriterien, konkreten Abnahmefragen und einer Bewertungsmethode für Technik, Betrieb und Abrechnung.

18 min Lesedauer Weiterlesen
Wiegesoftware Kosten

Was kostet Wiegesoftware? Angebote richtig vergleichen

Weiße Linienzeichnung eines Lkw auf einer Fahrzeugwaage neben zwei Angeboten und einem Taschenrechner

Wiegesoftware-Kosten bestehen aus Lizenz, Einrichtung, Hardwareumfeld, Schnittstellen, Schulung und Betrieb. Welche Positionen ein Angebot enthalten sollte und wie zwei Angebote vergleichbar werden.

10 min Lesedauer Weiterlesen
Wiegesoftware einführen

Wiegesoftware einführen: ein Projekt in sinnvollen Schritten

Weiße Linienzeichnung einer Checkliste zur Einführung von Wiegesoftware mit Terminal und Lkw auf einer Fahrzeugwaage

Wiegesoftware einführen heißt: Abläufe aufnehmen, Stammdaten bereitstellen, einrichten, mit echten Fällen abnehmen, schulen, umstellen und begleiten. Je Phase Verantwortliche, Ergebnis und Übergabekriterium.

11 min Lesedauer Weiterlesen
Digitaler Wiegeprozess

Fahrzeugwaage digitalisieren: den gesamten Vorgang verbinden

Feine weiße Linienzeichnung eines Lkw auf einer Fahrzeugwaage, verbunden mit Fahrzeugerkennung, digitalem Beleg und Bildschirm

Vom erkannten Fahrzeug bis zur Abrechnung: So verbinden Werke Auftrag, Erstwiegung und Zweitwiegung, Verladung und Lieferschein zu einem nachvollziehbaren digitalen Ablauf.

13 min Lesedauer Weiterlesen
ERP & Schnittstellen

Wiegesoftware und ERP: Datenflüsse zuverlässig planen

Feine weiße Linienzeichnung von Laptop, Datenbank und Wiegeterminal mit digitalem Beleg, verbunden durch Pfeile in beide Richtungen

Welche Daten braucht die Waage aus dem ERP, welche liefert sie zurück? Ein Praxisleitfaden zu Stammdaten, Aufträgen, Preisen, Gewichten und Belegen – mit Datenmatrix und Abnahmefragen.

14 min Lesedauer Weiterlesen
Selbstbedienung

Selbstbedienungswaage: Abläufe und Voraussetzungen

Feine weiße Linienzeichnung eines Fahrers am Selbstbedienungsterminal mit Häkchen im Display, Belegausgabe und Smartphone

Wie Fahrer Wiegevorgänge selbst abwickeln: von der Identifikation über verständliche Anweisungen und Gewichtsprüfungen bis zum Beleg. Mit Ausnahmefällen und Prüfliste für die Einführung.

13 min Lesedauer Weiterlesen
Fahrzeugidentifikation

Fahrzeugidentifikation an der Waage vergleichen

Feine weiße Linienzeichnung einer Erkennungskamera mit Kennzeichentafel, eines RFID-Transponders, eines Smartphones mit QR-Muster und einer Kundenkarte

Welche Identifikation passt an Ihre Fahrzeugwaage? Kennzeichen, RFID, QR-Code und Kundenkarte im Vergleich – mit Stärken, Grenzen, Betriebskosten und Prüffällen für den Praxistest.

13 min Lesedauer Weiterlesen
Wiegeverfahren & Tara

Erstwiegung, Zweitwiegung oder gespeicherte Tara?

Feine weiße Linienzeichnung eines leeren und eines mit Schüttgut beladenen Containers, verbunden mit Pfeil und Datenkarte mit Uhrsymbol

Zwei aktuelle Wiegungen oder ein hinterlegter Tarawert? So wählen Werke das passende Verfahren für Abholungen, Anlieferungen, Stammfahrzeuge und wechselnde Aufbauten – mit Rechenbeispiel und Prüfliste.

13 min Lesedauer Weiterlesen
Wiegefehler vermeiden

Brutto, Tara und Netto: typische Wiegefehler vermeiden

Feine weiße Linienzeichnung eines Waagen-Auswertegeräts, eines Prüfprotokolls und einer Lupe mit Häkchen zur Kontrolle von Wiegedaten

Plausible Gewichte können trotzdem zur falschen Lieferung gehören. So erkennen Werke Fehler bei Fahrzeug, Anhänger, Auftrag, Tara und Eingaben – mit Prüfmatrix, Beispielen und Abnahmefällen.

13 min Lesedauer Weiterlesen
Korrekturen & Belege

Wiegevorgänge korrigieren und nachvollziehbar dokumentieren

Feine weiße Linienzeichnung ursprünglicher Belege, eines Monitors mit Änderungshistorie und eines berichtigten Belegs mit Häkchen und Bleistift

Falscher Auftrag, stornierter Lieferschein oder neue Messung: So dokumentieren Werke Änderungen mit Ursprungsbezug, Begründung, Freigabe und bestätigter ERP-Übernahme.

15 min Lesedauer Weiterlesen
Wartezeiten reduzieren

Wartezeiten an der Fahrzeugwaage gezielt reduzieren

Feine weiße Linienzeichnung eines Terminplaners, einer Stoppuhr und einer geöffneten Einfahrtsschranke mit Signalgeber

Wo verlieren Fahrzeuge im Werk Zeit? Ein Praxisleitfaden zu Voravisierung, Anmeldung, Identifikation, Auftragsauswahl und Belegen – mit Kennzahlen, Kapazitätsbeispiel und Umsetzungsplan.

14 min Lesedauer Weiterlesen
Waagen und Standorte

Mehrere Waagen und Standorte gemeinsam organisieren

Feine weiße Linienzeichnung einer gefalteten Standortkarte mit drei unterschiedlichen Werken und einem Tablet mit gemeinsamer Standortübersicht

Gemeinsame Stammdaten, klare Zuständigkeiten und verlässliche Mengen: So organisieren Sie Wiegeprozesse über mehrere Werke – mit Architekturvergleich, Praxisbeispiel und Abnahmecheckliste.

14 min Lesedauer Weiterlesen
Wiegen im Notbetrieb

Wiegebetrieb bei Netzwerk- oder ERP-Ausfall organisieren

Feine weiße Linienzeichnung eines lokalen Industrie-PCs mit ausgestecktem Netzwerkkabel, eines Belegdruckers und eines offenen Notfallordners mit Checkliste

Was darf an der Fahrzeugwaage bei einer Störung weiterlaufen? Ein Leitfaden zu lokalem Betrieb, Ersatzbelegen und kontrolliertem Wiederanlauf – mit Mengenbeispiel und Prüfliste.

14 min Lesedauer Weiterlesen

Lieferscheine, Dokumente und Archiv

Digitaler Lieferschein

Digitaler Lieferschein in der Baustoffbranche: der vollständige Prozess

Weiße Linienzeichnung eines digitalen Lieferscheins zwischen Fahrzeugwaage und Baustelle

Vom Auftrag bis zur Rechnung in sieben Stationen: wie Werk, Baustelle, Kunde, Material und Lieferung zu einem digitalen Lieferschein werden, den Kunde und Verwaltung eindeutig verwenden. Mit Sonderfällen je Branche.

13 min Lesedauer Weiterlesen
Abliefernachweis

Abliefernachweis auf der Baustelle: Fotos, Zeitstempel, GPS und Unterschrift

Weiße Linienzeichnung einer Baustofflieferung mit digitalem Abliefernachweis aus Foto, Standort, Zeitstempel und Unterschrift

Vier Nachweismittel für die Ablieferung auf der Baustelle, jeweils mit dem, was sie belegen und was nicht: Foto, Zeitstempel, GPS-Position und Unterschrift. Welche Kombination welchen Streitfall klärt.

10 min Lesedauer Weiterlesen
Reklamationen

Reklamationen vom Lieferschein bis zur Charge nachvollziehen

Weiße Linienzeichnung der Rückverfolgung eines Lieferscheins über die Materialcharge bis zum Baustoffwerk

Eine Reklamation wird rückwärts bearbeitet: von der Rechnung zum Lieferschein, zur Wiegung, zur Charge und Rezeptur und bis zum Rohstoff. Welche Belege jede Frage des Kunden beantworten.

10 min Lesedauer Weiterlesen
Kundenportal

Kundenportal für Baustofflieferungen: Welche Informationen Kunden wirklich brauchen

Weiße Linienzeichnung eines Kundenportals auf Laptop und Smartphone mit Belegen zu einer Baustofflieferung

Polier, Bauleitung, Einkauf, Buchhaltung und Fremdspediteur brauchen aus einem Kundenportal unterschiedliche Informationen zu Baustofflieferungen. Welche das sind und wie Belege nach Baustelle gefunden werden.

9 min Lesedauer Weiterlesen
Dokumentenarchiv

Dokumentenarchiv auswählen: Liefer- und Rechnungsbelege verwalten

Weiße Linienzeichnung eines Dokumentenarchivs mit Lieferbelegen, Rechnungen und Suchfunktion am Bildschirm

Ein Dokumentenarchiv für das Baustoffwerk wird an den Dokumentarten gemessen: Lieferschein, Wiegeschein, Rechnung, Gutschrift, Prüfzeugnis, Vertrag, E-Mail. Was es je Art können muss und wie die Abnahme läuft.

10 min Lesedauer Weiterlesen
Archiv und Recherche

Lieferscheine archivieren und im Alltag schnell finden

Weiße Linienzeichnung eines durchsuchbaren digitalen Belegarchivs mit zugeordnetem Lieferschein

Wie Lieferscheine ins Archiv kommen, wie sie dem Vorgang zugeordnet werden und wie Büro, Buchhaltung und Kunde sie in Sekunden finden: fünf typische Suchen, fehlende Angaben, Korrekturen und geregelter Zugriff.

11 min Lesedauer Weiterlesen

Fakturierung und kaufmännische Prozesse

Fakturierung auswählen

Fakturierungssoftware auswählen: Anforderungen der Baustoffbranche

Weiße Linienzeichnung einer Fakturierungssoftware mit Rechnungspositionen, Belegbezug und Prüfcheckliste

Was eine Fakturierungssoftware für Baustoffwerke können muss: Abrechnung aus Wiege- und Lieferdaten, Zuschläge, Sammelrechnungen, Spediteursgutschriften und E-Rechnung. Mit Anforderungstabellen und Demo-Fällen.

14 min Lesedauer Weiterlesen
Durchgängige Faktura

Vom Wiegeschein zur Rechnung: So entsteht eine durchgängige Faktura

Weiße Linienzeichnung des durchgängigen Wegs von der Wiegung über den Lieferschein zur Rechnung

Wie aus bestätigten Wiege- und Lieferdaten Rechnungen werden: die Kette in fünf Stufen, Vollständigkeit vor dem Rechnungslauf, der Prüflauf mit Ausnahmen, Freigabe und der Rückbezug vom Rechnungsbetrag zum Messwert.

12 min Lesedauer Weiterlesen
Sammelrechnung

Einzelrechnung oder Sammelrechnung: Welche Abrechnung passt zu welchem Auftrag?

Weiße Linienzeichnung mehrerer Lieferscheine, die für einen Abrechnungszeitraum zu einer Sammelrechnung zusammengeführt werden

Ob eine Lieferung einzeln oder gesammelt abgerechnet wird, entscheiden vier Fragen: Wer prüft die Rechnung, wie ist der Auftrag aufgebaut, in welchem Rhythmus wird abgerechnet, welche Belege sind ungeklärt.

9 min Lesedauer Weiterlesen
Zuschläge

Frachten, Mindermengen, Wartezeiten und Zuschläge automatisch berechnen

Weiße Linienzeichnung eines Baustoff-Lkw mit Wartezeituhr und separaten Positionen für Fracht und Nebenleistungen

Fünf Nebenleistungen mit je vier Regeln: Auslöser, Datenquelle, Berechnungsbasis und Nachweis für Fracht, Mindermenge, Wartezeit, Sonderfahrzeug und Zusatzleistung, mit Rechenbeispiel.

10 min Lesedauer Weiterlesen
Dieselzuschlag

Diesel-, Energie- und Mautzuschläge sauber pflegen und abrechnen

Weiße Linienzeichnung eines Lkw am Mautportal mit Rechnungsposten für Diesel, Energie und Maut

Indexgebundene Zuschläge ändern sich monatlich. Fünf Schritte halten sie sauber: Vereinbarung, monatliche Ermittlung, Anwendung nach Lieferdatum, Ausweis auf der Rechnung, rückwirkende Änderungen.

9 min Lesedauer Weiterlesen
Rechnungskorrekturen

Rechnungskorrekturen und Gutschriften reduzieren

Weiße Linienzeichnung einer ursprünglichen Rechnung und ihrer nachvollziehbar verknüpften Korrektur mit Prüfzeichen

Jede Rechnungskorrektur ist ein Prozessfehler, der vor der Rechnung entstanden ist. Zehn Ursachen mit Entstehungsort und Vermeidung, der Unterschied zwischen Korrektur, Storno und Gutschrift, die Korrekturquote.

9 min Lesedauer Weiterlesen
Kreditlimit

Kreditlimit und Liefersperre direkt im Verkaufsprozess berücksichtigen

Weiße Linienzeichnung eines Lkw vor einer Liefersperre mit Prüfung des Kundenkontos und Kreditlimits

Ein Kreditlimit wirkt nur dort, wo entschieden wird: bei Angebot, Auftragsannahme, Disposition, Waage, Rechnungslauf und Mahnwesen. Sechs Momente für die Liefersperre und ein geregelter Ausnahmeprozess.

9 min Lesedauer Weiterlesen
Deckungsbeitrag

Deckungsbeitrag pro Lieferung statt Umsatz pro Monat

Weiße Linienzeichnung einer Baustofflieferung mit Auswertung von Erlös, Material-, Transport- und Zeitkosten

Der Deckungsbeitrag je Lieferung zeigt, was eine Fuhre nach Material, Fracht und Wartezeit tatsächlich beiträgt. Bestandteile, Datenquellen im Werk, Fallstricke und ein geprüftes Rechenbeispiel.

10 min Lesedauer Weiterlesen
E-Rechnung

E-Rechnung und Lieferschein: zusammengehörige Daten vorbereiten

Weiße Linienzeichnung der Zuordnung von Lieferscheindaten zu strukturierten Feldern einer E-Rechnung

Die E-Rechnung verlangt keine neuen Daten, aber strukturierte: Bestellnummer, Lieferdatum, Lieferadresse, Menge mit Einheit und Lieferscheinnummer je Position. Welche Lieferscheinangabe wo landet.

9 min Lesedauer Weiterlesen
Finanzbuchhaltung

Faktura, Finanzbuchhaltung und DATEV verbinden

Weiße Linienzeichnung des Datenaustauschs zwischen Fakturierung und Finanzbuchhaltung mit Belegen und Zahlungsrückmeldungen

Vier Datenflüsse verbinden Fakturierung und Finanzbuchhaltung: Buchungsstapel, Belegbilder, Zahlungseingänge und Stammdaten. Richtung, Auslöser und Prüfpunkt je Fluss und die Abstimmung zum Monatsende.

9 min Lesedauer Weiterlesen

Schnittstellen, Daten und Softwareeinführung

Branchensoftware oder ERP

Branchensoftware oder allgemeines ERP: Was Baustoffwerke wirklich benötigen

Weiße Linienzeichnung verbundener Systeme für den Betrieb im Baustoffwerk und kaufmännische ERP-Aufgaben

Selten ein Entweder-oder: Was ein allgemeines ERP im Baustoffwerk gut kann und wo es endet, welche vier Aufgaben Branchenwissen brauchen, drei Architekturen im Vergleich und die Entscheidungsfragen für Ihr Werk.

12 min Lesedauer Weiterlesen
Stammdaten

Stammdatenqualität: Warum Digitalisierung bei Kunde, Material und Baustelle beginnt

Weiße Linienzeichnung gepflegter Stammdaten für Kunde, Baustelle, Material, Fahrzeug und Konditionen

Die fünf Stammdatenobjekte eines Baustoffwerks, woran schlechte Stammdaten erkennbar sind, was sie für Waage, Disposition, Faktura und Portal bedeuten, und ein Vorgehen für Bereinigung und laufenden Betrieb.

12 min Lesedauer Weiterlesen
Architektur

Cloud, On-Premises oder Hybrid: Welche Architektur passt zum Werk?

Weiße Linienzeichnung eines Baustoffwerks mit lokalem Server, Fahrzeugwaage und angebundenen Cloud-Diensten

Fünf Fragen entscheiden über die Architektur der Branchensoftware: Muss die Waage ohne Internet wiegen, wer betreibt die Systeme, wo liegen die Daten, wie werden Standorte verbunden, was kostet der Betrieb.

10 min Lesedauer Weiterlesen
Offlinebetrieb

Edge und Offlinebetrieb: Warum ein Werk nicht vom Internet abhängen darf

Weiße Linienzeichnung einer lokal arbeitenden Fahrzeugwaage bei unterbrochener Cloud-Verbindung mit späterem Datenabgleich

Ein Vormittag ohne Internet im Baustoffwerk, von der Störung um 6:40 Uhr bis zur Rückkehr der Verbindung: Was die Waage weiter tut, was liegen bleibt und wie der Abgleich danach läuft.

9 min Lesedauer Weiterlesen
Rollen und Rechte

Rollen und Rechte in Wiege-, Dispositions- und Fakturasoftware

Weiße Linienzeichnung einer Rechteverwaltung mit Benutzerrollen für Waage, Disposition und Fakturierung

Acht Rollen im Baustoffwerk, von der Waage bis zum Kunden im Portal, und was jede sehen, anlegen, ändern und freigeben darf. Vier Rechtearten, Vier-Augen-Prinzip und Pflege bei Personalwechsel.

10 min Lesedauer Weiterlesen
Backup

Backup und Wiederanlauf: Was bei einem Softwareausfall vorbereitet sein muss

Weiße Linienzeichnung einer Datensicherung, ihrer Rücksicherung auf das lokale System und des Wiederanlaufs an der Waage

Zehn Punkte, die vor einem Softwareausfall vorbereitet sein müssen, zuerst als Prüfliste, dann erklärt: Sicherungsumfang, Rhythmus, Wiederanlauf in Reihenfolge und der Test, den kaum ein Werk macht.

9 min Lesedauer Weiterlesen
Datenübernahme

Altdaten in neue Branchensoftware übernehmen

Weiße Linienzeichnung der geprüften Übernahme und Bereinigung von Altdaten mit separater Archivierung historischer Daten

Nicht alle Altdaten gehören ins neue System. Je Datenart eine Entscheidung: übernehmen, bereinigen, archivieren oder neu anlegen, vom Kundenstamm bis zu offenen Vorgängen. Dazu Probemigration und Stichtag.

10 min Lesedauer Weiterlesen
Rollout

Software-Rollout über mehrere Werke ohne Big Bang

Weiße Linienzeichnung einer schrittweisen Softwareeinführung vom Pilotwerk zu weiteren Standorten mit gemeinsamen Stammdaten

Fünf Entscheidungen vor der ersten Welle: Pilotwerk, Standard und lokale Ausnahmen, zentrale Stammdaten, Schulung über Key User und Abnahme je Welle. So führt eine Werksgruppe Software Werk für Werk ein.

10 min Lesedauer Weiterlesen
Gesamtkosten

Gesamtkosten von Branchensoftware realistisch vergleichen

Weiße Linienzeichnung eines mehrjährigen Softwarekostenvergleichs mit Einführungs-, Betriebs- und internen Aufwänden

Die Gesamtkosten von Branchensoftware verteilen sich auf drei Zeiträume: vor dem Start, das erste Jahr und die Jahre danach. Welche Positionen anfallen, welche internen Kosten in keinem Angebot stehen.

9 min Lesedauer Weiterlesen

Nachhaltigkeit, Regulierung und Unternehmenssteuerung

Nachhaltigkeit

CO₂ je Lieferung nachvollziehbar berechnen

CO₂-Bilanz einer Transportbeton-Lieferung aus Material, Produktionsenergie und Transportweg auf dem digitalen Lieferschein

Ab 2027 wird der CO₂-Fußabdruck pro Baustoff-Lieferung zunehmend zum Nachweis-Standard. Was Werke jetzt vorbereiten müssen — und warum die Umstellung auch ein Vertriebs­argument sein kann.

12 min Lesedauer Weiterlesen
Leerfahrten

Leerfahrten und Wartezeiten als CO₂- und Kostenfaktor

Weiße Linienzeichnung einer beladenen Hinfahrt und leeren Rückfahrt mit Uhr und Zapfsäule für Wartezeit und Kraftstoffverbrauch

Leerfahrten und Wartezeiten kosten Diesel, Fahrzeugstunden und Emissionen, ohne in einer Statistik aufzutauchen. Wo sie entstehen, wie sie mit vorhandenen Daten gemessen werden und welche Maßnahme wo hilft.

9 min Lesedauer Weiterlesen
Energiekennzahlen

Energiekennzahlen pro Tonne oder Kubikmeter Baustoff

Weiße Linienzeichnung von Stromzähler, Baustoffproduktion und gewogener Menge als Datenquellen für Energiekennzahlen

Eine Energiekennzahl ist ein Verbrauch geteilt durch eine produzierte Menge, und beide kommen aus verschiedenen Systemen. Der Datenpfad vom Zähler über Zuordnung und Bezugsmenge bis zur Kennzahl und ihrer Nutzung.

9 min Lesedauer Weiterlesen
Emissionsfaktoren

EPD- und Emissionsfaktoren aktuell halten

Weiße Linienzeichnung der Prüfung von Umweltproduktdeklarationen und der versionierten Pflege von Emissionsfaktoren mit Gültigkeit

Jeder Emissionsfaktor beantwortet vier Fragen: Woher kommt er, wofür gilt er, seit wann und bis wann, wer pflegt ihn. Wie ein Werk Faktoren versioniert führt und was passiert, wenn die Rezeptur auf den Faktor trifft.

9 min Lesedauer Weiterlesen
Umweltinformationen

Umweltinformationen A1 bis A5: Welche Daten an welcher Stelle entstehen

Weiße Linienzeichnung der fünf Stationen von der Rohstoffgewinnung über Transport und Herstellung bis zum Einbau auf der Baustelle

Die Module A1 bis A5 nach EN 15804 gliedern die Umweltinformationen eines Baustoffs von der Rohstoffgewinnung bis zum Einbau. Welche Daten je Modul im Werk vorliegen, woher sie kommen und wer sie liefert.

9 min Lesedauer Weiterlesen
Recyclinganteile

Recyclinganteile nachvollziehbar bis zum Lieferschein dokumentieren

Weiße Linienzeichnung der Verbindung von Recyclingfraktion, Rezeptur und Charge mit dem dokumentierten Anteil auf dem Lieferschein

Kunden stellen zum Recyclinganteil drei Fragen: Wie viel, woher, wie belegt. Wie ein Werk sie aus Eingangswiegung, Fraktion, Rezeptur, Charge und Lieferschein beantwortet, ohne Nachweise von Hand zusammenzusuchen.

9 min Lesedauer Weiterlesen
Rohstoffbedarf

Rohstoffbedarf: Warum Primär- und Sekundärrohstoffe gemeinsam gedacht werden müssen

Weiße Linienzeichnung getrennter Primär- und Sekundärrohstoffbestände, die in eine gemeinsame Produktions- und Mengenplanung einfließen

Wer Primär- und Sekundärrohstoffe getrennt plant, hat entweder zu viel Halde oder zu wenig Recyclingmaterial. Die Mengenbilanz eines Werks aus Eingängen, Beständen, Produktion und Absatz, mit Risiken und Kennzahlen.

9 min Lesedauer Weiterlesen
Nachhaltigkeitsdaten

Nachhaltigkeitsdaten im Werk organisieren: Verantwortlichkeiten und Datenflüsse

Weiße Linienzeichnung zentral organisierter Nachhaltigkeitsdaten aus sechs Quellen mit Kalender und verantwortlicher Person

Nachhaltigkeitsdaten scheitern selten an fehlenden Zahlen, sondern daran, dass niemand zuständig ist. Sechs Datenarten mit Entstehungsort, Verantwortung und Rhythmus. Ein Kalender statt Feuerwehr.

9 min Lesedauer Weiterlesen

Wiegesoftware verbindet Fahrzeugwaage und Werksprozess

Eine Fahrzeugwaage liefert das Gewicht. Wiegesoftware ordnet dieses Gewicht einem Fahrzeug, einem Auftrag und einer Materialbewegung zu. Erst mit diesen Bezügen entsteht ein Vorgang, mit dem Verladung, Waagebüro und Abrechnung verlässlich weiterarbeiten können. Die Grundlagen erläutert unser Glossar zur Verwiegung.

Im Kieswerk, Schotterwerk, Recyclingbetrieb oder industriellen Versand treffen dabei unterschiedliche Aufgaben aufeinander: Fahrer müssen den richtigen Ladeplatz erreichen, Material und Auftrag müssen zusammenpassen, Gewichte müssen eindeutig zugeordnet und Belege an die zuständigen Stellen übergeben werden. Ein digitaler Wiegeprozess führt diese Schritte zusammen und macht Ausnahmen sichtbar.

Diese Themenübersicht richtet sich an Werksleitungen, Waagepersonal, kaufmännische Verantwortliche und IT. Sie hilft, die Softwareauswahl vorzubereiten und bestehende Abläufe gezielt zu verbessern. Den Einstieg bietet die vollständige Anforderungsliste zur Auswahl von Wiegesoftware.

Vom eintreffenden Fahrzeug bis zur Abrechnung

Bei einer typischen Schüttgutabholung fährt ein leeres Fahrzeug ins Werk, wird gewogen, beladen und erneut gewogen. Bei einer Anlieferung kommt es beladen an und verlässt das Werk nach dem Entladen. Die Reihenfolge von Brutto- und Taragewicht hängt deshalb vom Materialfluss ab. Erstwiegung und Zweitwiegung bezeichnen zunächst die zeitliche Reihenfolge der Messungen.

Ein durchgängiger Ablauf umfasst sechs Schritte:

  1. Anmelden und identifizieren: Fahrzeug, gegebenenfalls Anhänger und Fahrer dem Besuch zuordnen. Eine Erkennung allein ersetzt keine Auftragsfreigabe.
  2. Auftrag prüfen: Kunde oder Lieferant, Material, Zielort, Abholberechtigung und verfügbare Auftragsmenge abgleichen.
  3. Erstwiegung erfassen: Den freigegebenen Gewichtswert mit Waage, Zeitpunkt und Vorgangsnummer speichern.
  4. Be- oder entladen: Fahrer zum vorgesehenen Lade- oder Entladeort führen und Abweichungen an die zuständige Stelle melden.
  5. Zweitwiegung zuordnen: Dasselbe Fahrzeuggespann und denselben Vorgang prüfen. Aus Brutto abzüglich Tara ergibt sich das Nettogewicht.
  6. Beleg und Daten übergeben: Wiegebeleg oder Lieferschein erzeugen und die benötigten Daten kontrolliert an ERP, Fakturierung oder Archiv weiterreichen.

Welche Schritte sich automatisieren lassen, hängt von Waage, Peripherie, Materialfluss und Betriebsorganisation ab. Bei einem einfachen Prozess genügt möglicherweise ein geführter Arbeitsplatz. Ein Werk mit Selbstbedienung, mehreren Ladeplätzen und vielen Fremdfahrzeugen benötigt zusätzliche Regeln für Fahrerführung und Freigaben.

Den vollständigen Ablauf mit einem Rechenbeispiel, den Übergängen zur Fakturierung und typischen Ausnahmefällen erklärt der Artikel Von der Fahrzeugwaage zum digitalen Wiegeprozess.

Die Planung vor und nach dem Werkbesuch behandelt der Bereich Dispositionssoftware und Baustofflogistik. Dort geht es um die Abstimmung von Aufträgen, Werken, Fahrzeugen und Baustellen sowie um die Auswahl einer passenden Dispositionslösung.

Welches Thema hilft bei welcher Aufgabe?

Für die Abstimmung mit Warenwirtschaft und IT zeigt der Leitfaden Wiegesoftware und ERP verbinden: Welche Daten in welche Richtung fließen eine Datenflussmatrix, ein Lieferbeispiel und konkrete Prüffälle für die Schnittstelle.

Orientierung für die Planung digitaler Wiegeprozesse
Ihre AufgabeDarauf kommt es an
Wiegesoftware auswählenMuss-, Soll- und Kann-Kriterien festlegen und mit eigenen Geschäftsvorfällen nachweisen lassen.
ERP und Waage verbindenVerantwortung für Stammdaten, Aufträge und Preise klären. Gewichte, Belege und Status mit eindeutigen IDs zurückmelden.
Selbstbedienung einführenFahrer verständlich führen, Identifikation und Berechtigung trennen sowie Hilfe und Ausnahmebehandlung vorsehen.
Wiegefehler reduzierenFahrzeugkombination, Tara, Auftragsbezug und manuelle Eingaben vor dem Abschluss prüfen.
Wartezeiten verkürzenAnmeldung, Auftragsauswahl und Dokumentenausgabe messen und wiederkehrende Rückfragen vor die Waage verlagern.
Betrieb und Abrechnung absichernKorrekturen nachvollziehbar dokumentieren, Zuständigkeiten festlegen und Ausfall sowie Wiederanlauf erproben.

Der Leitfaden Wartezeiten an der Fahrzeugwaage reduzieren zeigt, wie Voravisierung, Anmeldung, Auftragsauswahl und Belegausgabe zusammenwirken. Getrennte Zeitkennzahlen und ein Kapazitätsbeispiel helfen, den tatsächlichen Engpass zu erkennen und Verbesserungen zu prüfen.

Selbstbedienung und Fahrzeugidentifikation gemeinsam planen

Eine Selbstbedienungswaage verlagert Arbeitsschritte an den Fahrer. Dafür braucht es eine verständliche Bedienung und eine eindeutige Entscheidung an jedem Schritt: Welcher Auftrag ist gemeint? Darf dieses Fahrzeug abholen? Ist das Gewicht plausibel? Wohin geht es als Nächstes? Wenn eine Antwort fehlt, muss der Ablauf eine erreichbare Ansprechperson oder einen festgelegten Ersatzprozess anbieten.

Kennzeichenerkennung, RFID, QR-Code und Kundenkarte lösen unterschiedliche Aufgaben. Ein Kennzeichen kann ein Fahrzeug zuordnen, ein auftragsbezogener QR-Code einen konkreten Besuch. Bei Karten und Transpondern ist zu klären, ob sie einem Fahrer, Fahrzeug oder Kunden gehören und wie verlorene oder weitergegebene Identifikationsmittel gesperrt werden. Für Fremdfahrzeuge und nicht lesbare Kennzeichen ist ein alternativer Zugang erforderlich.

Der Vergleich zur Fahrzeugidentifikation an der Waage bewertet Kennzeichen, RFID, QR-Code und Kundenkarte nach Geschwindigkeit, Komfort, Sicherheit, Fremdfahrzeugen, Kosten und Wartungsaufwand. Betriebsszenarien und Prüffälle unterstützen die Auswahl.

Auch Schranken, Ampeln, Drucker und digitale Belege gehören in das Konzept. Eine erfolgreiche Identifikation bedeutet noch nicht, dass eine Fahrbewegung sicher freigegeben werden darf. Die Sicherheitsfunktionen von Schranken und Anlagen müssen mit den jeweiligen Fachverantwortlichen abgestimmt werden.

Wie diese Schritte zusammenspielen, zeigt der Leitfaden Selbstbedienungswaage: Wiegen ohne dauerhaft besetztes Waagebüro mit einem Beispielablauf, typischen Ausnahmefällen und einer Prüfliste für die Einführung.

Für die konkrete Umsetzung finden Sie Informationen zum Selbstbedienungs-Wiegeterminal TBTouchScale und zur Fahrzeug- und Kennzeichenerkennung mit TBAutoIdent.

Verlässliche Gewichte brauchen nachvollziehbare Daten

Brutto, Tara und Netto sind rechnerisch einfach. Fehler entstehen oft bei der Zuordnung: Ein Fahrzeug hat einen anderen Anhänger, die gespeicherte Tara stammt von einem früheren Aufbau oder der Fahrer wählt den falschen Auftrag. Software kann solche Abweichungen durch Pflichtangaben, Gültigkeitsregeln und Plausibilitätsprüfungen auffangen. Sie kann einen physisch fehlerhaften Wiegevorgang jedoch nicht durch eine korrekte Formel reparieren.

Welche Messungen zu welchem Materialfluss passen, zeigt der Vergleich Erstwiegung, Zweitwiegung und gespeicherte Tara. Er behandelt Abholungen, Anlieferungen, Teilentladungen und wechselnde Fahrzeugkombinationen mit Rechenbeispielen und einer Prüfliste.

Konkrete Fehlerbilder und passende Kontrollen erläutert Brutto, Tara und Netto: Wiegefehler digital vermeiden. Der Artikel zeigt, weshalb auch plausible Gewichte falsch zugeordnet sein können und wie Prüfregeln bei Fahrzeugwechseln, veralteter Tara, Auftragsauswahl und manuellen Eingaben helfen.

Korrekturen, Stornos und Nachverwiegungen sollten deshalb die Verbindung zum ursprünglichen Vorgang erhalten. Wer hat was aus welchem Grund geändert? Welcher Beleg wurde ersetzt? Welche Daten sind bereits im ERP angekommen? Diese Fragen müssen auch dann beantwortbar bleiben, wenn eine Reklamation erst nach dem Tagesabschluss eingeht.

Der Leitfaden Korrekturen, Stornos und Nachverwiegungen nachvollziehbar dokumentieren zeigt dafür einen Ablauf in sechs Schritten, den Inhalt eines Änderungsprotokolls und eine Rollenmatrix. Ein Praxisbeispiel macht deutlich, wie eine berichtigte Auftragszuordnung genau einmal bis ins ERP wirkt.

Für messrechtliche Fragen ist zwischen dem Verwenden des Messgeräts und dem Verwenden der Messwerte zu unterscheiden. Beide Bereiche werden im MessEG gesondert behandelt. Die konkrete Bewertung von Waage, Software, Speicherung und Beleg hängt von der eingesetzten Konfiguration ab. Maßgebliche Ausgangspunkte sind § 31 MessEG und § 33 MessEG. Lassen Sie den vorgesehenen Aufbau mit Waagenhersteller und zuständiger Eichbehörde fachlich klären.

Mehrere Standorte und Ausfälle von Anfang an mitdenken

Zentrale Stammdaten und Auswertungen sind hilfreich, solange lokale Abläufe klar geregelt bleiben. Ein Auftrag kann standortübergreifend gelten, während Materialverfügbarkeit, Ladeplätze und Belegnummern je Werk unterschiedlich sind. Die Software muss diese Unterschiede abbilden und verhindern, dass mehrere Standorte dieselbe Auftragsmenge unkontrolliert verbrauchen.

Der Leitfaden Mehrere Waagen und Standorte zentral steuern vergleicht mögliche Betriebsmodelle und zeigt die Aufgaben von zentraler Datenpflege und lokalen Wiegeplätzen. Ein Mengenbeispiel, Hinweise zu Berechtigungen und konkrete Abnahmefälle helfen bei der Planung.

Besonders aufschlussreich ist die Frage, was bei einem Ausfall weiterläuft. Ein nicht erreichbares ERP, eine unterbrochene Standortverbindung, ein ausgefallener Waagenanschluss und ein Stromausfall sind unterschiedliche Situationen. Lokale Datenspeicherung hilft nur, wenn die benötigten Geräte, Dienste und freigegebenen Daten noch verfügbar sind. Nach dem Wiederanlauf müssen ausstehende Vorgänge abgeglichen werden, ohne doppelte Lieferscheine oder Buchungen zu erzeugen.

Der Leitfaden Wiegen bei Netzwerk- oder ERP-Ausfall zeigt, wie Sie erlaubte Vorgänge, Ersatzbelege und den kontrollierten Wiederanlauf festlegen. Eine Ausfallmatrix und konkrete Prüffälle helfen bei der Abnahme. Ein Mengenbeispiel erklärt, warum fehlende Bestätigungen zu doppelten ERP-Buchungen führen können.

Beginnen Sie mit den Abläufen, die im Werk täglich vorkommen, und ergänzen Sie die kritischen Ausnahmen. Genau dafür enthält der Leitfaden zur Softwareauswahl priorisierte Kriterien, Abnahmefragen und einen Vorschlag für einen Praxistest.

Passende Wiegesoftware für Ihren Betrieb

TBScale verbindet Verwiegung, Auftragsbezug und Belegerstellung. Welche Messtechnik, Peripherie und Schnittstellen eingesetzt werden, wird für den jeweiligen Betrieb abgestimmt. Einen branchenspezifischen Einstieg bietet die Seite Wiegesoftware für die Baustoffbranche.

Sie möchten Ihren Ablauf konkret besprechen? Bringen Sie zur TBScale-Demo eine Übersicht Ihrer Waagen, einen typischen Auftrag, einen anonymisierten Beleg und Ihre wichtigsten Ausnahmefälle mit. So lässt sich prüfen, wie Ihr Werk vom Eintreffen des Fahrzeugs bis zur Datenübergabe arbeiten soll.

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